_MG_2648

Weizengrassaft – Heilen mit Vitalstoffen

Mein täglicher Wheatgrass-Shot
_MG_2654 _MG_2660

Weizengrassaft – Heilen mit Vitalstoffen

Auf meiner Reise durch Bali hat es mich so fasziniert, dass man in vielen Hotels und Bars Weizengras-Shots bekommt, vergleich mit unserem Espresso. Das hat mich inspiriert und ich habe mich zu Hause direkt an die Arbeit gemacht und einiges Wissenswertes über Weizengras zusammengestellt.

Einkaufsliste:

1                         Bund Weizengras
½                        Birne
2 Tassen            Ananas (Mango etc.)
1 Zweig              Minze

Zubereitung:

Die Zubereitung ist sehr einfach: Alles durch den Entsafter geben und fertig ist es! J

Detox-Tipp:

~           reinigt und entgiftet
~           versorgt das Blut mit Sauerstoff und erneuert das Blut
~           reguliert den Blutdruck
~           stärkt das Immunsystem
~           beugt Blutgerinnsel vor
~           reguliert den Blutzuckerspiegel

Inhaltsstoffe

Weizengrassaft ist kein Hirngespinst gesundheitsfanatischer Hippies. Wissenschaftliche Studien beweisen bei den jungen Trieben des Weizens einen außergewöhnlichen Reichtum an Vitalstoffen. Als Saft in die Ernährung integriert, alkalisiert Weizengras den Organismus auf zellulärer Ebene, stärkt das Immunsystem gegen Krankheitserreger und verzichtet zugleich auf das säurebildende, verschleimende Gluten von Weizenkörnern. Der enorme Gehalt an Antioxidantien im Weizengras weckt zudem das Interesse von Krebsforschern und alternativ praktizierenden Medizinern im Kampf gegen Zivilisationskrankheiten.

Überaus reich an Chlorophyll, Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen stellen wenige Gramm Weizengras den Nährstoffgehalt von mehreren Kilogramm Bio-Gemüse in den Schatten. Im direkten Mengenvergleich übertrifft der Eiweißgehalt von Weizengras mit 24% denjenigen von Hühnereiern um das Doppelte und denjenigen von Kuhmilch gar um das Achtfache.

Das pflanzliche Eiweiß dieser Gräser überzeugt darüber hinaus mit einer für den Menschen idealen Zusammensetzung von essentiellen Aminosäuren. Die enthaltenen Enzyme P4D1 und D1G1 sollen zudem entzündungshemmend wirken und einen regenerierenden Effekt auf die DNA haben, beispielsweise nach Zell-Schädigungen durch Röntgenstrahlung und Radioaktivität.

100 g Weizengras:

50-mal mehr Vitamin E als Spinat
60-mal mehr vitamin-c als Orangen
30-mal mehr Vitamin B1 als Kuhmilch
11-mal mehr Calcium als Rohmilch
5-mal mehr Eisen als Spinat
5-mal mehr Magnesium als Bananen

Dr. Earp-Thomas vom Bloomingfield Laboratorium in New Jersey verwies in seinen Weizengras-Untersuchungen sowohl auf das für Pflanzen eher untypische Vitamin B12, als auch auf das Vorkommen der Spurenelemente Zink und Selen, die für die Krebsprävention von Bedeutung sind. Zudem lindert es nachweislich, chronische Darmerkrankung. Weizengrassaft ist auch erfolgversprechend bei Brustkrebs, denn Brustkrebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterzogen, nahmen an Untersuchungen zur Wirksamkeit von Weizengras teil.

Weizengras selbst ziehen:

2          Aussaatkästen
BIO – Blumenerde
200 g     Sprieskornweizen

Anbau von Weizengras:

Zwei flache Aussaatkästen oder drei runde Blumenuntersetzer mit ca. 5 cm Bio-Blumenerde bestreuen. Die Kästen sollten Löcher im Boden haben, um sowohl eine ausreichende Belüftung zu ermöglichen, als auch das überflüssige Wasser ablaufen zu lassen.

Nun breitet ihr 200 g Sprießkornweizen in Bio-Qualität auf der Erde aus. Die Weizensamen sollten am besten zwei Tage zuvor in einem Glas gekeimt haben und bereits kleine Wurzeln zeigen. Denn so sprießen nicht nur die Gräser schneller, auch die Nährstoffe und Enzyme in den Samen vermehren sich durch den Keimprozess. Darüber hinaus wandelt sich die Stärke in leicht verdauliches Maltodextrin um, die Proteine werden als Aminosäuren verwertbar und die enthaltenen Fette werden löslich.

Die Samen bei Raumtemperatur mit einem feuchten Tuch abdecken ein- bis zweimal am Tag mit einem Wassersprüher befeuchten. Schon bald werden sich sogenannte Kapillarwurzeln entwickeln, die trotz ihrer Ähnlichkeit nicht mit Schimmel zu verwechseln sind!

Am vierten Tag könnt ihr die Weizensaat aufdecken. Und die Gräser bodennah mit einer Schere abschneiden, wenn sie 10-15 cm lang sind. In einem luftdichten Gefäß ist das Weizengras im Kühlschrank bis zu fünf Tage haltbar.

Weizengras entsaften:

Da wir nun doch keine Wiederkäuer sind und den ganzen Tag grasend auf der Wiese stehen können, hat es sich bewährt, das Weizengras für die effektivste Absorption seiner Vitalstoffe zu entsaften. Am besten benutzt ihr dazu einen Entsafter, dessen Drehzahl niedrig ist, um eine Oxidation zu vermeiden. Aber auch herkömmliche Entsafter bescheren euch den grünen Gesundheitskick.

Für Anfänger empfiehlt es sich etwas Mango, Apfel, Ananas etc. mit zu entsaften, um dem gewöhnungsbedürftigen Grasgeschmack etwas Süße zu verleihen.

Den Weizengrassaft nun innerhalb von 10 Minuten, möglichst auf leeren Magen und in kleinen Schlucken trinken, damit der Körper die Inhaltsstoffe nach und nach aufnehmen kann. Am besten mit kleinen „Shots“ anfangen, um eine zu starke Entgiftung zu verhindern.

Nach einigen Wochen kann die Menge gesteigert werden und regelmäßig von der entschlackenden, vitalisierenden Wirkung von Weizengras profitieren.

 

 

 

*vhttp://www.zentrum-der-gesundheit.de/