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Vegetarische Sushi

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Sushi wird in der Regel aus Reis, rohem Fisch und Seetangblättern zubereitet. Dazu serviert man Sojasoße, grünen Meerrettich (Wasabi) und eingelegten Ingwer. Wer keinen Fisch essen möchte oder einfach Lust hat, etwas Neues zu probieren, kann Sushi auch vegetarisch genießen, denn es gibt unzählige Varianten.

Bei der Zubereitung von vegetarischem Sushi sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Macht euren Kühlschrank auf und schaut was ihr finden könnt. Denn zum Einrollen in die Algenblätter eignen sich viele Gemüsesorten, am besten roh und in feine Streifen geschnitten. Verwendet werden können beispielsweise gelbe und rote Paprika, Möhren, Gurke, Avocado oder auch Zucchini. Eine sehr leckere Füllung ist Blattspinat, der lauwarm oder kalt mit Salz und etwas Frischkäse vermengt wird. Pinienkerne, Erdnüsse und andere Nüsse kommen gehackt in die Algen-Reis-Rolle. Man kann auch Pilze wie Shiitake und Austernpilze mit Gemüsesorten wie Möhren, Spinat etc. kombinieren. Als Reisersatz kann z.B Blumenkohl fein gehackt werden und anstelle von Reis Verwendung finden.

Einkaufsliste:

2                     Avocados, in Scheiben geschnitten
1 große          rote Paprika, entkernet und in feine Streifen geschnitten
1                     Zucchini ( alt. Gurke)
½ (400g)        Blumenkohl oder Postinaken (gehackt als Reisersatz)
Alt. 400 g       Bengkoang (Jicama)
6                     Nori-Algen-Blätter
100g Sprossen

Sesam-Ingwer-Soße

60 ml              Tamari
2 EL                 Reisessig
2 EL                 Agavendicksaft
1 TL                 Sesamen
1/2 TL             Ingwer frisch gersapelt

Zubereitung:

Mein Tipp: Für Möhren und Zucchini verwende ich immer meinen Gemüseschneider, der nudelähnliche, dünne Streifen schneidet.

Den Blumenkohl in einen High Speed Blender geben und sehr fein mahlen ( Reiskorngröße). Nicht zu Mus pürieren! Auf einem sauberen Tuch ausbreiten und einrollen, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Die Noriblätter mit der glänzenden Seite nach unten auf die Sushimatte legen, und den Blumekohl, Paprika, Zucchini, Sprossen und Avocado darauf verteilen. Jedoch sollte man nicht zu viel von allem hineinfüllen, da das Sushi sonst nicht gut zusammen gerollt werden kann. In diesem Fall ist also weniger mehr, Übung macht jedoch wie immer den Meister. Die Sushimatte aufrollen, dabei die Füllung mit den Fingerspitzen in die Rolle hineindrücken. Die Sushimatte wegnehmen, sobald die Rolle stabil ist, und mit den Fingern weiter aufrollen. Natürlich geht das ganze auch ohne Sushimatte. Den Rand mit etwas Wasser verkleben. Die Rolle mit einen sehr scharfen Messer in 6 bis 8 Stücke schneiden. Mit der Sesam-Ingwer-Soße servieren.