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Porridge “ my morning glory“

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Porridge kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt- Haferbrei. Ursprünglich kommt es aus Schottland und wurde dort, besonders von Arbeiterfamilien, zum Frühstück gegessen. Aber auch als Mittags- oder Abendmahlzeit wurde der Brei verzehrt. Während die Getreideflocken heute direkt mit Wasser oder Milch vermengt werden, war es früher anders üblich. Kalte Milch, Buttermilch oder Sahne standen auf dem Tisch, der volle Löffel wurde dann direkt in die Flüssigkeit getaucht. In Supermärkten und Bioläden werden mittlerweile zahlreiche Fertigbreie angeboten. Die Geschmacksrichtungen reichen von Kakao-Banane, Matcha und Chai bis hin zu Fruchtvarianten mit Apfel, Heidelbeere, Himbeere oder Erdbeere. Obwohl die Fertigprodukte schnell zubereitet und daher ideal fürs Frühstück im Büro geeignet sind, haben sie zwei erhebliche Nachteile. Sie enthalten meist sehr viel Zucker und sind im Vergleich zu selbstgemachtem Porridge ziemlich teuer. Kostengünstiger und nicht viel zeitaufwendiger meine „ Do it yourself “ – Varianten.

Für mich ist Porridge am Morgen nicht weg zu denken. Ich bereite es in den unterschiedlichsten Variationen zu. Hauptsache bunt! Kein Tag ist wie der andere. Mal sind es tropische Früchte und ein anderes Mal Petersilienwurzel. Ja, ihr lest richtig- Petersilienwurzel-. Sie passt unwahrscheinlich gut zu Porridge, probiert es aus. Erlaubt ist dabei, was schmeckt. Die Grundzutat bilden Haferflocken, Dinkelflocken oder Amaranth. Diese eignen sich sehr gut für die Zubereitung. Wer Kalorien sparen will, kocht statt Hafermilch, Dinkelmilch etc. einfach Wasser auf. Darin quillt das Getreide genauso gut. Mit Vanille oder Zimt bekommt der Porridge – ganz ohne Zucker – eine süße Note. Honig oder Agavendicksaft haben den gleichen Effekt.
Was das Topping anbelangt, ist mir persönlich wichtig, dass ich saisonal esse. So esse ich, wenn ich in warmen Regionen bin, mehr tropische Früchte und in Deutschland (z.B. im Winter) eher Äpfel oder Birnen und keinesfalls Erdbeeren.

Okay… eine Ausnahme, ich liebe Thai Mangos und bestelle mir manchmal „Flugmangos“. Nicht gerade günstig, aber Sie schmecken deutlich besser wie jene aus dem Discounter. Diese werden grün geerntet und haben nie Sonne gesehen. Dann lieber keine Mango essen. Man sollte versuchen wider mehr mit der Natur zu leben und sich nicht aufregen, wenn es im Winter keine Himbeeren oder Erdbeeren gibt. Wer ein Gefrierfach hat, kann sich seine Früchte auch einfach einfrieren.

Meine Lieblingszutaten für ein Porridge:

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Haferflocken, Amaranth, Dinkel, Buchweizen ( oder fertif, meine Lieblingssorte ist von Allos Amaranth Frühstücksbrei „ Chai-Gewürze“ oder Blütenzarte Kölln Flocken)

Reis- Kokosdrink, Mandelmilch (siehe Rezept), Dinkelmilch, Hafermilch, Sojamilch

Früchte und Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren, Äpfel, Birne bis hin zu tropischen Früchten wie Passionsfrüchte……..)

Pecanüsse, Walnüsse, Cashewnüsse, Mandelsplitter, Koskosraspeln, Blütenpollen, Chia Samen, Honig, Zimt, Vanille, Hanfsamen, Gojibeeren, Leinsamen, Cranberries, Rosinen, Datteln, Kakao Nibs

Süßen:
Honig, Agavendicksaft, Shornsirup, Palmzucker, Stevia, Zuckerohrsaft getrocknet ( Rapadura)

Gemüse:
Petersilienwurzel, Möhren

Und was in meinen Porridge nie fehlen darf 1 TL Kokosöl ( je Schale), das macht es extra cremig.

 

Rezeptvorschlag:

60 g       Frühstücksbrei ( Amaranth,Mandeln, Leinsaat, Bourbon – Vanille)
150 ml     Wasser etc.
1 – 2 El Kokosöl / Kokosmuss
1 Prise Salz

Topping:
1 Banane
1 Apfel

1 EL Hanfsamen
1 EL Kakao Nibs

Zubereitung:

Für eine Portion, etwa 150 ml Wasser, 1 Prise Salz ( Reis- oder Mandelmilch) erhitzen und über 60 g Brei hineingeben und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Das Kokosöl herunter heben, und nach belieben mit Honig süßen.

 

 

Viel Spaß beim Experimentieren!!